Scheiben-Doktor feiert 30-Jähriges

Maike Schmidt führt die Filialen in Wolfsburg und Gifhorn – und ist eine Exotin.

Wolfsburg. Der Scheiben-Doktor feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Firmenjubiläum. Maike Schmidt ist einen Großteil dieses Weges mitgegangen. Seit knapp 20 Jahren ist sie mittlerweile dabei. 2013 übernahm sie die Geschäftsführung der Standorte in Wolfsburg und Gifhorn. Das ist durchaus ungewöhnlich für eine Frau, räumt Schmidt ein. „Wenn ich mich in meinem Umfeld oder auf Branchenevents so umschaue, findet sich auch heutzutage im Autoglas überwiegend die männliche Spezies wieder“, sagt sie schmunzelnd. Die nötige Kompetenz rund um die Themen Steinschlagreparatur, Scheibenversiegelungen oder KFZ- und Gebäudefolien habe sie sich im Laufe der vielen Jahre aber erarbeitet, so dass es keine Probleme mit der Akzeptanz in der Männerdomäne gebe.

„Wenn ich mich in meinem Umfeld so umschaue, findet sich auch heutzutage im Autoglas überwiegend die männliche Spezies wieder.“
Maike Schmidt, Geschäftsführerin der Filialen in Wolfsburg und Gifhorn

Dirk Wiechel gründete seine Firma 1988 in Wolfsburg. Der Scheiben-Doktor wurde 1991 ein Franchiseunternehmen. Zum eigenen Geschäft in Wolfsburg kamen Betriebe in Schönebeck, Stendal und an weiteren Standorten in Deutschland hinzu. 1995 wurde das gelbe, gläserne Gebäude in der Dieselstraße bezogen, das noch heute Anlaufpunkt für die Kunden ist. Wiechel verkaufte sein Unternehmen 2013 an den langjährigen Lieferanten, die Carlofon GmbH. Das mittelständische Familienunternehmen mit Sitz in Pohlheim betreut seitdem die Partnerbetriebe und entwickelt das System weiter. Deutschlandweit gibt es mehr als 120 Standorte.

Die Filialen in Wolfsburg und Gifhorn liegen seit fünf Jahren in der Verantwortung der geschäftsführenden Gesellschafterin Maike Schmidt. „Ich selbst wäre damals gar nicht auf die Idee gekommen, diese Aufgabe zu übernehmen“, gibt Schmidt zu. Der neue Inhaber Carlofon und Firmengründer Wiechel ermutigten sie aber, diesen Schritt zu gehen. Schmidt übernahm das komplette Team – von den Auszubildenden, Aushilfen über die Verkaufsmannschaft bis hin zu den Monteuren, die sie teilweise vor vielen Jahren noch mit eingestellt hatte, als sie selbst noch in der Scheiben-Doktor-Zentrale als Franchise-Managerin tätig gewesen war. „Ich habe den Schritt noch keinen Tag bereut“, sagt Schmidt, die ab und zu auch selbst in der Werkstatt mit anpackt. „Eine Scheibe mit einlegen, das schaffe ich noch“, sagt sie augenzwinkernd.

Markus Kutscher / Wolfsburger Nachrichten vom 19. September 2018

2018-09-20T18:08:17+00:0020. September 2018|Scheiben-Doktor Wolfsburg|

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